Steffen Lempicki, Christian Rauhöft und Ludwig Rathsack (v. l.) beim Gestalten der Außenwand des Sportlerheimes in Bad Kleinen.
Die Außenwand des Sportlerheims Bad Kleinen hat ein neues Gesicht. Jugendliche gestalteten sie in einem Sprayerworkshop.
Bad Kleinen (OZ) – Es ist vollbracht. Die bis dato unansehnliche Außenwand des Sportlerheimes in Bad Kleinen ist ein Hingucker geworden. Den weißen Untergrund ziert nun der schicke Schriftzug Sportlerheim, hinzu kommen das Emblem des Sportvereins und weitere schlichte Elemente, die ebenfalls keinen Zweifel daran lassen, um was für ein Gebäude es sich hierbei handelt und welchen Zweck es erfüllt.
Die Bad Kleiner Jugendlichen Ludwig Rathsack, Steffen Lempicki und Christian Rauhöft griffen unter Anleitung des Profis Christian Pursch aus Wismar zu den Sprayflaschen. Am Wochenende durfte und sollte also gesprayt werden, was in der Vergangenheit gerade beim Sportlerheim eher für großen Unmut gesorgt hatte.
Denn in den letzten Jahren haben immer wieder wilde Sprayer die Wände des Gebäudes verunstaltet. Im vergangenen Jahr nun, als Jugendklubleiter Joachim Wölm zum Vorsitzenden des Präventionsrates berufen wurde, bat Bad Kleinens Bürgermeister Hans Kreher (FDP) den Präventionsrat und den Jugendklub um Hilfe bei der Neugestaltung der Außenwand. Ein Entwurf, Ergebnis einer gemeindeweiten Ausschreibung, wurde angenommen. Nächster Schritt: Präventionsrat, Sportverein, Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen und Jugendklub bereiteten einen Workshop Sprayen vor.
Der wurde nun am 28. und 29. August durchgeführt. Die jungen Leute hatten trotz Regenwetters viel Spaß an der Sache, wobei die professionelle Anleitung natürlich besonders wichtig und hilfreich war. Dass die Außenwand zuvor einen leuchtend weißen Anstrich erhalten hatte, war der Malerfirma Thomas Groll aus Gallentin zu danken, sie machte es kostenlos.
Alle Akteure vor und hinter den Kulissen hoffen nun natürlich, dass das Ergebnis ihrer Arbeit lange Zeit erhalten bleibt und sich keine Schmierfinken an der Wand zu schaffen machen. Die vier Jugendlichen haben sich eine Anerkennung für ihre Mühe verdient, meinte der Sportverein. Und deshalb bekommt jeder einen Gutschein für das Freizeitbad Wonnemar in Wismar.
02.07.2010
Jugend machte im Bürgerpark mobil
Trotz Regens zu Beginn des dreitägigen Jugendfestivals Wismar 09 hatten viele junge Leute ihren Spaß im Bürgerpark.
Wismar „Der Turm steht in Flammen!“ Begeisterung Samstagabend bei den gut 400 Jugendlichen, die im Bürgerpark feierten und das Feuerwerk von Wismar 09 genossen. Unter ihnen Jennifer Donath (14). „Ich find‘ es total super hier, so ein Festival könnte es öfter geben“, meinte sie. Ausgelassene Stimmung, tolle Musik von Morning Rain aus Rostock und Mohnblau aus Neubrandenburg — die rund 60 jugendlichen Organisatoren waren zufrieden. MohnblauSängerin Jana Halbritter würdigte das Engagement der jungen Leute: „Wir sind begeistert davon, was ihr auf die Beine gestellt habt!“ Doch zunächst hatte ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gewitter am Freitag, Regen am Samstagvormittag. „Wir haben Pech gehabt, es war alles so toll organisiert“, sagte Julia Junge. Vier Monate lang bereiteten sie und die anderen das Festival vor, unterstützt von der Arbeiterwohlfahrt, der Stadt und dem Hansekontor.
Mittags hörte der Regen auf, der Bürgerpark füllte sich allmählich. Die Schauvorführung der Feuerwehr, der Johannitern und des Technischen Hilfswerks konnten doch noch stattfinden. Vormittags musste die Feuerwehr Keller in der Altstadt leer pumpen. Das THW hatte einen Einsatz vor Ort: „Wir pumpen den Teich leer, der in der Nacht überschwemmte und führen das Wasser in den anderen Teich“, beschrieb Tobias Baale, einer der ehrenamtlichen Mitstreiter.
Das geplante Programm lief, so gut es ging, ab. Etliche Vereine hatten einen Stand aufgebaut, Antenne MV sorgte mit dem Showtruck für Partystimmung. Gestern am Familientag stellte der Radiosender eine Karaokemaschine. Wer „eine ruhige Kugel schieben“ wollte, konnte dies an der mobilen Bowlingbahn. Auch Max Bork (15), einer der Organisatoren, lief zwischen seinen Aufgaben gerne mal dorthin, um die Kegel umzuwerfen. Bei Kindern war besonders das Ponyreiten vom Reit- und Fahrverein Strameuß beliebt. So saß Levi Steinhagen mit seinen zweieinhalb Jahren das erste Mal auf einem Pferd: dem Shetland-Pony „Macho“. Der Heimverbund begeisterte mit seinem Musical-Medley auf der großen Bühne. In „Tuicipamoca“ sangen die Kinder, als Zebras und Giraffen verkleidet, über Vorurteile und Toleranz. Bei den älteren kam das Graffiti-Sprayen am Stand von Christian Pursch (28) an. „Das war supergut“, fand Vivien Lewerenz (13). Mit ihren Freundinnen gestaltete sie eine Wand. Die Band Morning Rain, die das dritte Mal in diesem Jahr in Wismar spielte, hatte Spaß bei ihrem Auftritt.
Dem Publikum ging es genauso, auch Senator Thomas Beyer tanzte. „Mir gefällt die Atmosphäre. Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr Leute gekommen wären. Aber vieles hat klein angefangen.“ Und weitergehen wird es auf jeden Fall im nächsten Jahr mit Wismar 10. Für viele Organisatoren, Standbetreuer und Besucher, steht fest: Wir sind wieder dabei!
22.06.2010
Mit der Spraydose ein Waschhäuschen der “Liebeslaube” verschönert
Auf die Frage, ob es ihnen Spaß macht, an dem farbenfroh gestalteten Trafohäuschen gleich neben ihrer Schule vorbei zuschauen, antworteten fünf Kinder mit einem eindeutigen “Ja”. Und das nicht ohne berechtigten Stolz. Immerhin gingen die Zweitklässler Justine Schreiber, Vanessa Düring, Alexander Thede, Lisa Wagner und Lucas Wenzel der Grundschule am Friedenshof als Sieger bei einer von den Wismarer Stadtwerken initiierten Aktion hervor. Die Aufgabe lautete, Bildentwürfe anzufertigen. Einem bis zur Unansehnlichkeit beschmutzen und beschmierten Trafohäuschen sollte wieder ein schickes Äußeres verpasst werden. Dabei erfuhren die Kinder ganz nebenbei etwas über die Wichtigkeit des Objektes, denn es versorgt das Einkaufszentrum in der Kapitänspromenade mit Strom.
87 Mädchen und Jungen aus fünf Klassen dieser Jahrgangsstufe machten sich forsch ans Werk und malten drauf los. Eine Jury wählte die besten Motive jeder Klasse als Endvorlage aus. Damit erhielt der freischaffende Graffiti-Maler Christian Pursch den Startschuss zum Handeln. Denn sein Job war es jetzt, all das, was die Sieger des Malwettbewerbs entworfen hatten, detailgetreu als Rundum-Wandbild-Ensemble umzusetzen. “Am Anfang haben wir uns gemeinsam überlegt, wo wir die Einzelbilder platzieren”, erklärte der 28-jährige Profi-Spryer, der übrigens auch noch die Friedenshof-Schule von innen kennt. Natürlich durften die Schüler auch mal selbst zur Farbdose greifen, um zu erleben, wie schwer es ist, statt mit dem Zeichenstift, mit dem Farbnebel zu malen. Ob Gewinner oder nicht – letztendlich haben alle profitiert von der besonderen Zielstellung im Zeichenunterricht, nicht nur die Schüler, sondern auch die Anwohner.
Künstler unserer Stadt stellt sich vor
(Marktzeitung Wismar)
Er ist geboren in Wismar, 28 Jahre alt und ist seiner Heimatstadt treu geblieben. Schon als neunjähriger Junge zeigte sich sein Talent zum Zeichnen und er besuchte eine Zeichenschule. Fünf Jahre später hatte Christian Pursch die ersten Kontakte zur Graffitikunst und bemerkte da seine spezielle Neigung und konnte bei ersten Aufträgen sein Talent zeigen.
Nach einer Ausbildung als Drucker zog es ihn doch immer wieder in Richtung seines Hobbys und so entschied sich Christian Pursch im Jahr 002 die Arbeit eines freischaffenden Künstlers aufzunehmen. Ausstellungen im Wonnemar, Cafe Hegede sowie der Galerie Kunststoff und Auftragsarbeiten u.a. von den Stadtwerken, der Hochschule Wismar, dem Landesmuseum Schwerin u.v.m. brachten die Bestätigung, dass seine Arbeiten gefragt sind.
Stolz berichtet Christian Pursch über die Eröffnung der “Galerie Kunststoff” in der Altwismarstraße 18 um Jahre 2006. Es ist eine Galerie für neuzeitliche Kunst. Sie versteht sich als Plattform für junge Künstler, deren zeitgenössische Fotografien und Malereien im Vordergrund stehen. Anliegen der Galerie ist es, dass nicht Trends abgearbeitet, sondern Bewegungen neuzeitlicher Kunst entdeckt und einem breiten Publikum geöffnet werden. Unsere Herausforderung ist es, den Menschen der Stadt und über den Grenzen hinaus, moderne Kunst näher zu bringen sowie junge kreative Menschen zu unterstützen.
Zur Zeit arbeitet Christian Pursch u.a. an einem Jugendprojekt mit jungen Leuten aus der HipHop- und Graffitiszene. Ein Problem ist immer geeignete Flächen für ihre Arbeiten zu finden, so Christian Pursch. Leider gibt es immer wieder Unvernünftige, die durch ihre Schmierereien gute Kontakte trüben oder sogar zerstören. Aber davon lässt sich Christian Pursch nicht entmutigen und freut sich über jeden neuen Kontakt.
12.11.2008
Trafostation wird bunt
(Ostsee Anzeiger Wismar)
Die Schulkinder helfen bei der Gestaltung mit
Die Trafostation, ein Schandfleck neben der Grundschule am Friedenshof, gefällt keinem. So griffen Mitarbeiter der Stadtwerke die Idee auf, mit Schülern gemeinsam nach ihren Wünschen, die Trafostation farblich umzugestalten. Und so gingen 87 kleine Künstler auch gleich ans Werk.
Unter Anleitung der Kunstlehrerin Anita Alwinger malten Schüler Entwürfe für die Gestaltung der Trafostation. Den Schülern machte diese Art Unterricht viel Spaß. Man merkte dabei aber auch, dass es nicht so einfach war auf so großen Wänden der Station ein Kunstwerk zu erstellen, so Anita Alwinger.
Gleich nach den Herbstferien suchten die Schüler die sechs besten Motive jeder Klasse in einer Vorauswahl aus, die am Mittwoch letzter Woche der Jury, bestehend aus Christian Pursch, freischaffender Graffiti-Künstler und Sylvia Bartsch, Pressesprecherin der Stadtwerke, vorgestellt wurden. Die Jury hatte die Aufgabe aus den Motiven die auszusuchen, mit denen die Trafostation verschönert werden soll. Die Umsetzung der Motive wird Christian Pursch gemeinsam mit den Kindern, deren Motive ausgesucht wurden, gestalten.
Sobald das Wetter es zulässt geht’s ans Werk. Die Farben, ca 30 bis 35 Farbdosen, werden die Stadtwerke zur Verfügung stellen und als Dankeschön bei den 87 fleißigen Malkünstlern erhält jeder eine Lernbox. Außerdem darf sich die Förderklasse 2 auf einen Klassenausflug zum Hallenspielplatz “Mumpitz” freuen, denn aus ihrer Klasse wurden drei von sechs Motiven ausgewählt.
Sylvia Bartsch, die Pressesprecherin der Stadtwerke brachte zum Ausdruck, dass sie sich als Unternehmen unserer Stadt freuen, wenn sie durch dieses Aktion dazu beitragen konnten, das Umfeld der Künstler weiter zu verschönern.
Bunte Motive ausgewählt für Trafostation
(Ostsee Zeitung Wismar)
Die triste Transformatorestation vor der Grundschule am Friedenshof, die das Einkaufszentrum an der Kapitänspromenade mit Strom versorgt, soll mit bunten Graffitis gestaltet werden. Die Stadtwerke riefen Schüler der zweiten Klassen auf, Motive dafür zu entwerfen. So machten sich 87 kleine Künstler ans Werk und malten unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Dagmar Alwinger Bilder, aus denen sie am Montag selber bereits eine Vorauswahl tragen. Sechs Bilder je Klasse, also 30 insgesamt, schafften es in die Endrunde.
“Als Unternehmen unserer Stadt wollen wir mit unserem Engagement ein kleines Stück Wohlbefinden der Kinder beitragen”, sagt Sylvia Bartsch, Pressesprecherin der Stadtwerke. Sie und Christian Pursch, freischaffender Graffiti-Künstler aus Wismar, sahen sich gestern die Werke an und wählten sechs Motive aus, die sich am besten für den Zweck eignen. “Sobald das Wetter es zulässt, erhalten die Schüler einen Maleranzug und helfen beim Besprühen der Trafostation”, erklärte die Pressesprecherin. Christian Pursch, der die Nachwuchssprayer dabei unter seine Fittiche nehmen wird, fügte hinzu: “Es sollten mindesten zehn Grad sein.”
30 bis 35 Farbdosen sind nötig, um ein kunstvolles Graffiti auf den grauen Quader zu zaubern. Die Stadtwerke stellen die Farben zur Verfügung und bedanken sich bei allen 87 Schülern, die teilgenommen haben, mit einer Lernbox. Weil drei der sechs ausgewählten Motive aus der Förderklasse 2 stammen, darf diese sich auf einen Klassenausflug zum Hallenspielplatz “Mumpitz” freuen.
07.2008
Ein Dickhäuter für das Kinderzentrum
(Hauspost Schwerin)
Am Anfang war sie einfach nur groß und grau. Jetzt strahlt die Clara des Kinderzentrums mit den anderen bunten Vertretern ihrer Gattung um die Wette.
Es hat in diesem Jahr fast alle erwischt, Groß und Klein sind im Nashornfieber, die Claramanie greift um sich. In der ganzen Stadt trifft man auf die bunten Vertreter der Tiere mit der ausgeprägten Nasenpartie. Und die Vorfreude der Schweriner auf das neue Nashorngehege in ihrem Zoo wird immer größer.
Dass die Patienten des Kinderzentrums begeisterte Zoobesucher sind, bestätigt sich jedes Jahr wieder, wenn gemeinsam mit dem Zoo zur Dreamnight nach Zippendorf geladen wird. “Mit unserem eigenen Nashorn haben wir jetzt für unsere Patienten ein Stück Zoo direkt ins Krankenhaus geholt”, freut sich Dr. Thomas Spribille, ärztlicher Geschäftsführer des Kinderzentrum-Mecklenburg. Nach der großen Claraparade am 27. Juli wird das Nashorn die Besucher am Lewenberg begrüßen.
Die künstlerische Gestaltung sollte selbstverständlich die Ideen des Kinderzentrums widerspiegeln. Mit Christian Pursch, einem der Mitinitiatoren der Wismarer Galerie KUNSTstoff, war dann auch schnell ein Künstler gefunden, der die Herausforderung ein ausgewachsenes Nashorn zu bemalen gern annahm. Schnell wurde das Nashorn von mausgrau in die strahlenden Farben gelb und blau umgespritzt. “Für uns stand im Vordergrund, dass unsere Patienten Clara schnell wieder erkennen und so haben wir uns entschieden, bereits bekannte Motive zu verwenden”, erläuterte Spribille. Selbstverständlich durfte auch der kleine Fibs, das Maskottchen der Frühförderstelle, nicht fehlen.
Für den Graffitikünstler Christian Pursch war diese Aufgabe mit einer Menge Spaß verbunden: “Wer hat schon mal die Gelegenheit einem Nashorn, das Horn blau anzusprühen ohne gleich, um sein Leben rennen zu müssen”, fragt er schmunzelnd.
22.08.2007
Kunstwerk im Wonnemar Parkhaus
(Ostsee Anzeiger Wismar)
Weitere Projekt-Partner gesucht
Der bekannte Wismarer Graffiti-Künstler Christian Pursch besprühte Parkhaus-Wände mit typischen Flughafen-Motiven – nicht illegal sondern in Absprache mit Madlen Roggentin, Leiterin Marketing im Freizeitbad Wonnemar. “Werbewirksam” wird im unteren Parkdeck auf den regionalen Flughafen Rostock-Laage aufmerksam gemacht. “Wir wollen weg vom Beton-Grau”, sagt Madlen Roggentin. “Unser erster Partner beim Graffiti-Projekt ist der Flughafen”, worüber sie sich besonders freut, denn beide Unternehmen haben die gleiche Zielgruppe. “Das passt gut zusammen”, so Roggentin.
“Vor dem Hintergrund, dass über 80 Prozent unser jährlich 450.000 Gäste mit dem Auto anreisen und dementsprechend neben den Stellflächen auf dem Parkplatz unser Parkhaus nutzen, möchten wir unseren Gästen bereits bei der Anfahrt unsere Wonnemar Philosophie ,Ein Tag wie Urlaub’ vermitteln. Das Parkhaus ist aufgrund der Frequentierung ein interessanter Standort zur Präsentation des Leistungsumfanges von hiesigen Firmen.” Der Clou: Die Flughafengesellschaft muss keinen Cent Miete für ihre Werbung zahlen. Nur den Künstler. Wer mitmachen möchte und gute Ideen hat, kann sich an das Wonnemar wenden. Es werden weitere Partner gesucht.
Die Intention für die Teilnahme an dem Graffiti-Projekt des Flughafens Rostock-Laage war vor allem das ausgedehnte Einzugsgebiet vom Wonnemar aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung der Hansestadt Wismar. “Wir freuen uns, dass wir unsere Kooperation mit dem Wonnemar in Wismar weiter ausbauen. Mit der gelungen Darstellung im Parkhaus, können wir den Flughafen Rostock-Laage präsentieren und erreichen viele Kunden in Nordwestmecklenbug”, so Jana Bauer, Leiterin Marketing Flughafen Rostock-Laage, bei der Besichtigung des Kunstwerkes.
16.08.2007
Flughafen weckt im Wonnemar-Parkhaus Urlaubsträume
(Wismarer Zeitung)
Mit einer Mischung aus Kunst und Werbung soll das Parkhaus des “Wonnemar” verschönert werden. Den anfang machte der Flughafen Rostock-Laage, der sich auf der gesamten Breite des ersten Parckdecks als Graffiti präsentiert. Der Wismarer Künstler Christian Pursch hat das Ganze umgesetzt.
“Er hat bereits im Mai auch den Eingang zum Parkhaus mit unserem eigenen Logo gestaltet, um zu zeigen, wie so eine Präsentation aussehen könnte”, sagt Madlen Roggentin, Marketing-Chefin des “Wonnemar”. “Ein Firmenlogo als Graffiti darzustellen – das ist ein ganz neuer Weg der Werbung, eine Art moderne Kunst.” Sie hofft, dass hiesige Firmen Interesse daran haben, sich auf einer der anderen Wandflächen mit Graffiti zu präsentieren. Eine Mietgebühr falle nicht an. Es müsste nicht unbedingt ein komplettes Parckdeck gestaltet werden, Teilbereiche wären auch möglich. Entscheidend sei die kreative Idee, die dann mit ihr abgestimmt werde.
“Über 80 Prozent unserer 450.000 Gäste jährlich reisen mit dem Auto an und nutzen nicht nur die Stellflächen auf dem Parkplatz, sondern auch die mehr als 300 Plätze im Parkhaus”, sagt Madlen Roggentin und legt noch eine weitere Statistik nach: “Jeder Wismarer besucht uns durchschnittlich dreimal im Jahr.” In dieser Zahl seien auch die Bewohner aus dem Umkreis mit bis zu 30 Minuten Anfahrtsweg eingeschlossen.
Jana Bauer, Leiterin Marketing des Flughafens Rostock-Laage, ist froh über den Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Wismarer Freizeitbad. “Die Zielgruppe ergänzen sich gut”, sagt sie. Auch das ausgedehnte Einzugsgebiet des “Wonnemar” aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung habe eine Rolle gespielt. Das Wismarer Bad wirbt bereits mit einem großen Aufsteller am Flughafen. Laut Parkplatzstatistiken kämen schon jetzt viele Passagiere aus Wismar und Nordwestmecklenburg, sagt Jana Bauer. “Das hat sich in den letzten Jahren noch gesteigert.” Von Januar bis Juni 2007 verzeichnete der Flughafen 85712 Passagiere, was dem Vorjahresniveau entspricht. In der Sommersaison listet der Flugplan 106 Verbindungsmöglichkeiten zu 35 Zielen auf. Neu unter anderem: die Verbindung nach Zürich.
19.04.2007
Nostalgisch anmutende Autos sollen zum Tanken einladen
(Bastorf)
In Bastorf gibt es einen neuen Blickfang. Auf der Fassade des Tankstellenshops sprayt ein Graffiti-Künstler aus Wismar ein rund 80 Quadratmeter großes Wandbild. Das Kunstwerk ist nahezu vollendet.
Es sind Motive, die zum Technik Center (TCB) und zur Gemeinde Bastorf passen: der Leuchtturm, ein Bagger, ein Mähdrescher und natürlich eine Tankstellenszene. Denn das TCB betreibt auch die kleine Tankstelle in Bastorf, für die jetzt ein größerer und moderner Shop gebaut wird.
“Leider – bedingt durch die Anlage der kleinen Tankstelle aus LPG-Zeiten – seitenverkehrt. Die Rückseite des Shop-Gebäudes zeigt zur Straße, verdeckt für vorbeifahrende ortsfremde Autofahrer nahezu völlig die Sicht auf die Zapfsäulen. Wir mussten uns etwas einfallen lassen, einen unübersehbaren Hinweis darauf zu schaffen, dass hier eine Tankstelle ihren Service anbietet”, so Waltraut Grunwald von der Leitung des Technik Centers Bastorf. Dabei half ein Kontakt zu dem Graffiti-Künstler Christian Pursch aus Wismar.
“Wir haben gemeinsam nach typischen, passenden Motiven gesucht. Die nostalgische Tankstellenszene mit den Autos im Phantasie-Design, das den 50er-Jahren nachempfunden wurde und den alten Zapfsäulen kam auf meinem Wunsch zustande”, erzählt Waltraut Grunwald.
Der 26-jährige Wismarer, der in der Hansestadt schon mit etlichen Auftragswerken für die Stadtwerke, im Hafen und für eine Wohnungsgenossenschaft unübersehbare Spuren hinterließ, hat sein Bild in Bastorf inzwischen nahezu fertig gestellt. Reichlich zwei Wochen hat er daran gearbeitet. “Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten in der Gestaltung, weil die Fallrohre mit in die Motive einbezogen werden sollen. Sobald sie montiert sind, werde ich auch das zum Abschluss bringen”, sagte er.
Der junge Mann kam 1994 das erste Mal mit der Sprayer-Szene in Wismar in Berührung, vervollkommnete seither ständig seine Fertigkeiten. Seit 2002 verdient Pursch sein Geld als freischaffende Künstler. “Ein Bild das rund 80 Quadratmeter umfasst, ist schon ein sehr anspruchsvoller Auftrag. Große Bilder fangen – jedensflass bei mir – so um die 50 Quadratmeter an”, sagt der Graffiti-Künstler aus Wismar.
05.10.2006
Graffiti schmücken Garagen
(Wismarer Zeitung)
Mehrere Trafo-Häuschen und Wasserstationen in der Hansestadt Wismar tragen bereits die Handschrift des jungen Graffiti-Künstlers Christian Pursch. Im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Wismar gestaltete er auch die Garagenrückseiten in der Franz-Liszt-Straße in Wendorf. Unter den interessierten Blicken der Passanten und Miete setzte Christian Pursch mit Fantasie und Können das Thema “Vier Jahreszeiten” in eindrucksvolle Wandbilder um. Auf dem Foto ist eine typische Mecklenburg-Landschaft zu sehen.
10.05.2006
Graffiti kann auch schön sein
(Wismarer Markt)
Immer mehr Unternehmen vergeben Aufträge an Sprayer
Der Begriff “Graffiti” hängt zusammen mit dem italienischen Wort “graphein” (schreiben). 1967 wird das Wort “Graffiti” von dem Amerikaner Robert Reisner ins Englische eingeführt.
Obwohl die Einzahl “Graffito” und lediglich die Mehrzahl “Graffiti” heißen müsste, wird der Ausdruck “Graffiti” im Deutschen sowohl für die Einzahl als auch für die Mehrzahl gebraucht. (Umgangssprachlich wird im Deutsche als Plural “Graffitis” verwendet.)
Bei dem Ausdruck “Graffit” handelt es sich um einen schillernden Begriff, dessen Bedeutung sehr weit reichend ist: Die Bedeutung reicht von illegalen Wandbeschriftungen und Wandbebilderungen, die gezeichnet, gemalt oder besprüht sein können, bis hin zur legalisierten Form wie Auftrag gegebenen Wandbilden.
Ein Graffiti-Künstler aus der Hansestadt hat so sein früheres Hobby seit 2002 zum Beruf gemacht.
Bisher hat er im Raum Wismar fast 30 Häuserwände nach den Vorstellungen seiner Auftraggeber künstlerisch gestaltet. Seinen jüngsten Auftrag erhielt Christian Pursch von den Stadtwerken. Das beschmierte Transformatorenhäuschen am Turnplatz neben dem Wasserturm war den Verantwortlichen schon lande ein Dorn im Auge und nicht gerade ein Aushängeschild für eine Weltkulturerbestadt. Der 25-jährige Künstler legte einen Entwurf seines Wandbildes vor. Die Bestätigung erfolgte auf dem Fuße und der junge Sprayer legte schwungvoll los. “In zwei bis drei Tagen werde ich den Auftrag ausgeführt haben und dann ist unsere Stadt wieder um ein kleines Kunstwerk reicher”, ist Christian Pursch stolz.
Wer eine Arbeit bei ihm in Auftrag geben möchte, kann den ideenreichen Künstler unter der Rufnummer 03841 -252254 erreichen.
04.04.2006
Junges Männer-Trio eröffnete eigene Galerie
(Grevesmühlener Zeitung)
Das Gebäude in der Altwismarstraße 18 stand sieben Jahre lang leer. Nun wird es wieder zum Leben erweckt. Drei junge Männer eröffneten dort eine Galerie.
Als Christian Pursch (25 Jahre), Robert Wiechmann (26) und Jan Schwertfeger (26) zum ersten Mal das Haus betraten, wussten sie: Das ist es! Auch der Name stand schon früh fest: “Kunststoff” sollte die Galerie heißen. Sie sahen förmlich ihre fotorealistischen Leinwände, die mit Sprühdosen entstanden sind, sowie Fotografien an den kahlen Wände hängen. Doch bis dahin war es ein lange Weg.
Eine Ausstellungsfläche von etwa 100 Quadratmetern steht ihnen zur Verfügung. An den neun verspachtelten und gestrichenen Wänden hängen nun Bilder. Hinter den Graffitiarbeiten steht Christian Pursch, der sich vor knapp 4Jahren als Künstler selbstständig machte. Es versah sogar einige Gebäude in Wismar mit seinen bunten Kunstwerken. Legal – versteht sich. Robert, als Internetexperte in Hamburg tätig, und Jan, Architekturstudent in Wismar, widmen sich seit Jahren der Fotografie und werden ihre Werke in der Galerie ausstellen. Gebäude und Personen einmal aus ganz ungewöhnlichen Perspektiven betrachte, sind ihre Motive.
20.08.2003
Kunstwerke aus der Spraydose auf dem Hochschulgelände
(Wismarer Zeitung)
Graffiti-Sprayer arbeiten manchmal auch ganz legal und auf Bestellung, wie die Gruppe um Christian Pursch. Umso ärgerlicher ist es, wenn Unbekannte die mühevolle Arbeit zerstören.
Der Ruf der Graffitisprayer ist weitgehend negativ, da vielerorts einzelne Gebäude oder auch ganze Stadtteile durch sie verschandelt werden. Doch es gibt in Wismar ein Beispiel, das zeigt, dass es auch anders geht. Der erst 22-jährige Christian Pursch hat mit seinen Arbeiten, die er in Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern anfertigt, schon so manche kahle und unansehnliche Fläche verschönert, ganz legal.
“Wir erhalten Aufträge von Privatpersonen, aber zum Beispiel auch von den Stadtwerken”, erklärt Christian Pursch. “Von den Stadtwerken Wismar und Rostock haben wir den Langzeitauftrag bekommen, alle Trafohäuchen der Städte zu besprühen. Diese Aufträge sind wichtige Sicherheiten für meine Arbeit, da die Auftragslage sehr saisongebunden ist”, so Pursch, der seit Oktober vergangenen Jahres als freischaffender Künstler tätig ist und seitdem sein Geld mit Graffiti-und Airbrush-Arbeiten verdient.
Hinter den Projekten stecken mehrere Personen. “Ich arbeite nicht allein, sondern zusammen mit Studenten aus Lüneburg, Wismar und Rostock. Unter uns ist sogar eine Sprayerin”, hebt er hervor. “Meistens haben wir keine genauen Vorgaben, was das Thema oder das konkrete Motiv angeht, Wir haben eigene Skizzen, die als Vorlage dienen, doch das endgültige Bild entwickelt sich eher spontan, direkt beim Malen”, erklärt Pursch die Arbeitsweise der Gruppe.
Neben der Gestaltung von Wandflächen zählen auch Leinwandarbeiten zu Repertoire des Spraykünstlers. Pursch: “Bis vor kurzem fand noch eine Ausstellung der Arbeiten im Cafe Hegede statt. Ab September wird die Ausstellung dann wieder für Besucher offen sein, ein genauer Termin steht leider noch nicht fest.” Die Gruppe ist aber auch überregional aktiv. So äußerte Christian Pursch sich hoffnungsvoll, demnächst vielleicht im Ruhrgebiet arbeiten zu dürfen. “Dort würde uns dann eine 200 bis 300 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung stehen.” Doch bis dahin arbeitet die Gruppe weiter in Wismar, zum Beispiel an der Hochschule, wo die verschiedenen Mitglieder der Gruppe sich selbst auf einer Wand verewigen.
Traurigerweise erlitt diese Arbeit erst kürzlich einen herben Rückschlag, als das entstehende Wandbild von einer unbekannten Person sabotiert wurde. “Wahrscheinlich war es ein Neider, der nicht bei uns mitarbeiten durfte”, mutmaßt Christian Pursch über den Sprayer, der “gute Freunde” quer über das Bild schrieb. “Wir werden voraussichtlich eine Woche brauchen, um den Schaden zu behebn”, stellt Pursch bedrückt fest und greift sogleich zur Spraydose, um erste Reparaturen vorzunehmen. Unterkriegen wir er sich auf jeden Fall nicht lassen.
Unter www.teml-desings.de, der Homepage von Christian Pursch, können sich Interessenten über seine Arbeiten informieren.
05.06.2002
Christian Pursch schafft Bilder aus der Spraydose
(Ostsee Anzeiger)
Bilder ganz besonderer Art werden gegenwärtig im Wismarer Freizeitbad “Wonnemar” ausgestellt: Arbeiten des jungen Künstlers Christian Pursch, der damit erstmalig der Öffentlichkeit seine Werke präsentiert. Es sind aber, auch wenn es so anmuten mag, weder Fotografien noch Pinselzeichnungen. Der erst 21-jährige verwandte als Darstellungsmittel fast ausschließlich Sprayflaschen.
Christian Pursch, gelernter Drucker und im Umgang mit Farben von Berufs wegen erfahren, nutzt mit den Möglichkeiten des Graffiti ein zwar nicht neues, aber dennoch ungewöhnliches Gestaltungsmittel. Man muss bei seinen Arbeiten, die durchweg auf gespannter Leinwand ausgeführt wurden, schon sehr genau hinsehen. So fein sind die Farb- und Konturniancen, dass man sie schon fast mit einer Fotografie verwechseln kann.
Getreu bis ins kleinste Detail versteht es der junge Künstler, der sich seit 1994 in einer Garage mit Graffitiarbeiten beschäftigt, die Dinge darzustellen. Sei es eine oder mehrere verschiedenfarbige Tassen, der Kopf einer Sprayflasche oder ein Stillleben von Äpfeln: all das wirkt auf den Betrachter in einer besonderen Lebendigkeit.
Zwei junge Männer sprühen Graffitis
Im vergangen Jahr hatten Christian Pursch und Robert Wiechmann begonnen, die Gasdruckregelanlagen der Stadtwerke Wismar mit bunten Graffitis zu verschönern. Fünf Häuschen wurden bereits gestaltet, 36 weitere folgen. Auf der Anlage in Dammhusen-Süd ist zum Beispiel ein spielendes Kind im Grünen, in Wendorf der Schwedenkopf um am Westfriedhof die Wasserkunst zu sehen. Am Bahnhof sprühten die jungen Männer die Silhouette der Stadt mit den noch intakten Kirschen und einem Segelschiff.
In diesem Jahr sollen die Regelanlagen in Redentin, die der Ostsee-Schule, im Wohngebiet Köppernitztal, am Hohen Damm sowie an der Philipp-Müller-Straße mit weiteren Motiven versehen werden. Die Stadtwerke stellen die Farben kostenlos zur Verfügung.
“Als Vorlage dienen uns Landschaften oder Bilder, aber wir bringen auch unsere Ideen in die Gestaltung ein”, erzählte Robert Wiechmann, Student für Betriebswirtschaft an der Hochschule. “Die Stadtwerke möchten mit dieser Aktion dazu beitragen, dass die Stadt noch schöner wird, denn zuvor wurden alle diese Flächen für illegale Schmierereien missbraucht. Und wir fördern so junge begabte Leute”, sagte Abteilunsleiter Lars -Ole Harms.
Seit letzten Jahr verschönern Robert Wiechmann und Christian Pursch die Gasdruckregelanlagen der Stadtwerke.
Die Stadtwerke verspricht sich von dieser Aktion die Möglichkeit, jungen begabten Leuten eine Wirkungsstätte zur Verfügung zu stellen. Eine Wirkungsstätte, die ins Auge fällt. Gleichzeitiger positiver Nebeneffekt, die ansonsten eher unscheinbaren Kästen werden zu Blickfängern in den Wohngebieten.
Insgesamt unterhalten die Stadtwerke im Stadtgebiet 41 solcher Anlagen. Fünf davon sind bislang mit den Motiven gestaltet worden, weitere fünf werden in diesem Jahr noch gestaltet.
21.10.2000
Graffiti verschönert das Stadtbild
(Stadtanzeiger Wismar)
Die Stadtwerke unserer Stadt haben sich etwas Wunderbares einfallen lassen. Die ansonsten so tristen Gasregelstationen lassen sie durch Graffitiarbeiten verschönern.
Die Stadtwerke und der Sprayer, sie arbeiten eng zusammen. Nach der Motivklärung kann er sein Werk für alle sichtbar sprayen. Die Farbe bekommt er von den Stadtwerken gestellt.
Presse
11.10.2011
20.09.2011
Quelle: wismar-tv.de
31.08.2011
Junge Nachwuchskünstler gestalten ihre Schule
16.08.2011
Quelle: wismar-tv.de
15.05.2011
Graffitikunst für Trafostation
10.05.2011
Knallbunt statt grau
26.04.2011
Carpe Diem
Ein Kurzfilm vom Jugendfernsehen “Planke” für WismarTV, in dem ich in einer Nebenrolle als Sprüher mitspielen durfte.
05.2011
Knallbunt statt grau
10.02.2011
Graffiti in der Schule Proseken
07.12.2010
Sein Beruf ist eine bunte Welt aus Bildern
14.10.2010
Sprayende Filmspatzen
02.09.2010
Sprayer ausdrücklich erwünscht
(Wismarer Zeitung)
Die Außenwand des Sportlerheims Bad Kleinen hat ein neues Gesicht. Jugendliche gestalteten sie in einem Sprayerworkshop.
Bad Kleinen (OZ) – Es ist vollbracht. Die bis dato unansehnliche Außenwand des Sportlerheimes in Bad Kleinen ist ein Hingucker geworden. Den weißen Untergrund ziert nun der schicke Schriftzug Sportlerheim, hinzu kommen das Emblem des Sportvereins und weitere schlichte Elemente, die ebenfalls keinen Zweifel daran lassen, um was für ein Gebäude es sich hierbei handelt und welchen Zweck es erfüllt.
Die Bad Kleiner Jugendlichen Ludwig Rathsack, Steffen Lempicki und Christian Rauhöft griffen unter Anleitung des Profis Christian Pursch aus Wismar zu den Sprayflaschen. Am Wochenende durfte und sollte also gesprayt werden, was in der Vergangenheit gerade beim Sportlerheim eher für großen Unmut gesorgt hatte.
Denn in den letzten Jahren haben immer wieder wilde Sprayer die Wände des Gebäudes verunstaltet. Im vergangenen Jahr nun, als Jugendklubleiter Joachim Wölm zum Vorsitzenden des Präventionsrates berufen wurde, bat Bad Kleinens Bürgermeister Hans Kreher (FDP) den Präventionsrat und den Jugendklub um Hilfe bei der Neugestaltung der Außenwand. Ein Entwurf, Ergebnis einer gemeindeweiten Ausschreibung, wurde angenommen. Nächster Schritt: Präventionsrat, Sportverein, Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen und Jugendklub bereiteten einen Workshop Sprayen vor.
Der wurde nun am 28. und 29. August durchgeführt. Die jungen Leute hatten trotz Regenwetters viel Spaß an der Sache, wobei die professionelle Anleitung natürlich besonders wichtig und hilfreich war. Dass die Außenwand zuvor einen leuchtend weißen Anstrich erhalten hatte, war der Malerfirma Thomas Groll aus Gallentin zu danken, sie machte es kostenlos.
Alle Akteure vor und hinter den Kulissen hoffen nun natürlich, dass das Ergebnis ihrer Arbeit lange Zeit erhalten bleibt und sich keine Schmierfinken an der Wand zu schaffen machen. Die vier Jugendlichen haben sich eine Anerkennung für ihre Mühe verdient, meinte der Sportverein. Und deshalb bekommt jeder einen Gutschein für das Freizeitbad Wonnemar in Wismar.
02.07.2010
Jugend machte im Bürgerpark mobil
Trotz Regens zu Beginn des dreitägigen Jugendfestivals Wismar 09 hatten viele junge Leute ihren Spaß im Bürgerpark.
Wismar „Der Turm steht in Flammen!“ Begeisterung Samstagabend bei den gut 400 Jugendlichen, die im Bürgerpark feierten und das Feuerwerk von Wismar 09 genossen. Unter ihnen Jennifer Donath (14). „Ich find‘ es total super hier, so ein Festival könnte es öfter geben“, meinte sie. Ausgelassene Stimmung, tolle Musik von Morning Rain aus Rostock und Mohnblau aus Neubrandenburg — die rund 60 jugendlichen Organisatoren waren zufrieden. MohnblauSängerin Jana Halbritter würdigte das Engagement der jungen Leute: „Wir sind begeistert davon, was ihr auf die Beine gestellt habt!“ Doch zunächst hatte ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gewitter am Freitag, Regen am Samstagvormittag. „Wir haben Pech gehabt, es war alles so toll organisiert“, sagte Julia Junge. Vier Monate lang bereiteten sie und die anderen das Festival vor, unterstützt von der Arbeiterwohlfahrt, der Stadt und dem Hansekontor.
Mittags hörte der Regen auf, der Bürgerpark füllte sich allmählich. Die Schauvorführung der Feuerwehr, der Johannitern und des Technischen Hilfswerks konnten doch noch stattfinden. Vormittags musste die Feuerwehr Keller in der Altstadt leer pumpen. Das THW hatte einen Einsatz vor Ort: „Wir pumpen den Teich leer, der in der Nacht überschwemmte und führen das Wasser in den anderen Teich“, beschrieb Tobias Baale, einer der ehrenamtlichen Mitstreiter.
Das geplante Programm lief, so gut es ging, ab. Etliche Vereine hatten einen Stand aufgebaut, Antenne MV sorgte mit dem Showtruck für Partystimmung. Gestern am Familientag stellte der Radiosender eine Karaokemaschine. Wer „eine ruhige Kugel schieben“ wollte, konnte dies an der mobilen Bowlingbahn. Auch Max Bork (15), einer der Organisatoren, lief zwischen seinen Aufgaben gerne mal dorthin, um die Kegel umzuwerfen. Bei Kindern war besonders das Ponyreiten vom Reit- und Fahrverein Strameuß beliebt. So saß Levi Steinhagen mit seinen zweieinhalb Jahren das erste Mal auf einem Pferd: dem Shetland-Pony „Macho“. Der Heimverbund begeisterte mit seinem Musical-Medley auf der großen Bühne. In „Tuicipamoca“ sangen die Kinder, als Zebras und Giraffen verkleidet, über Vorurteile und Toleranz. Bei den älteren kam das Graffiti-Sprayen am Stand von Christian Pursch (28) an. „Das war supergut“, fand Vivien Lewerenz (13). Mit ihren Freundinnen gestaltete sie eine Wand. Die Band Morning Rain, die das dritte Mal in diesem Jahr in Wismar spielte, hatte Spaß bei ihrem Auftritt.
Dem Publikum ging es genauso, auch Senator Thomas Beyer tanzte. „Mir gefällt die Atmosphäre. Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr Leute gekommen wären. Aber vieles hat klein angefangen.“ Und weitergehen wird es auf jeden Fall im nächsten Jahr mit Wismar 10. Für viele Organisatoren, Standbetreuer und Besucher, steht fest: Wir sind wieder dabei!
22.06.2010
Mit der Spraydose ein Waschhäuschen der “Liebeslaube” verschönert
07.2010
Trafostation Wendorf hat ein neues Gesicht
26.05.2010
Ein Hingucker für Gartenfreunde und Gäste
20.05.2010
Kinder gestalteten Trafostation
16.05.2010
Neues Gesicht für Trafohäuschen
28.04.2010
Farbenfrohe Veränderungen
(Ostsee Anzeiger)
19.06.2009
Kreative Entwürfe lassen altes Trafohäuschen strahlen
(Wismarer Zeitung)
87 Mädchen und Jungen aus fünf Klassen dieser Jahrgangsstufe machten sich forsch ans Werk und malten drauf los. Eine Jury wählte die besten Motive jeder Klasse als Endvorlage aus. Damit erhielt der freischaffende Graffiti-Maler Christian Pursch den Startschuss zum Handeln. Denn sein Job war es jetzt, all das, was die Sieger des Malwettbewerbs entworfen hatten, detailgetreu als Rundum-Wandbild-Ensemble umzusetzen. “Am Anfang haben wir uns gemeinsam überlegt, wo wir die Einzelbilder platzieren”, erklärte der 28-jährige Profi-Spryer, der übrigens auch noch die Friedenshof-Schule von innen kennt. Natürlich durften die Schüler auch mal selbst zur Farbdose greifen, um zu erleben, wie schwer es ist, statt mit dem Zeichenstift, mit dem Farbnebel zu malen. Ob Gewinner oder nicht – letztendlich haben alle profitiert von der besonderen Zielstellung im Zeichenunterricht, nicht nur die Schüler, sondern auch die Anwohner.
Quelle: wismar-tv.de
26.11.2008
Künstler unserer Stadt stellt sich vor
(Marktzeitung Wismar)
Nach einer Ausbildung als Drucker zog es ihn doch immer wieder in Richtung seines Hobbys und so entschied sich Christian Pursch im Jahr 002 die Arbeit eines freischaffenden Künstlers aufzunehmen. Ausstellungen im Wonnemar, Cafe Hegede sowie der Galerie Kunststoff und Auftragsarbeiten u.a. von den Stadtwerken, der Hochschule Wismar, dem Landesmuseum Schwerin u.v.m. brachten die Bestätigung, dass seine Arbeiten gefragt sind.
Stolz berichtet Christian Pursch über die Eröffnung der “Galerie Kunststoff” in der Altwismarstraße 18 um Jahre 2006. Es ist eine Galerie für neuzeitliche Kunst. Sie versteht sich als Plattform für junge Künstler, deren zeitgenössische Fotografien und Malereien im Vordergrund stehen. Anliegen der Galerie ist es, dass nicht Trends abgearbeitet, sondern Bewegungen neuzeitlicher Kunst entdeckt und einem breiten Publikum geöffnet werden. Unsere Herausforderung ist es, den Menschen der Stadt und über den Grenzen hinaus, moderne Kunst näher zu bringen sowie junge kreative Menschen zu unterstützen.
Zur Zeit arbeitet Christian Pursch u.a. an einem Jugendprojekt mit jungen Leuten aus der HipHop- und Graffitiszene. Ein Problem ist immer geeignete Flächen für ihre Arbeiten zu finden, so Christian Pursch. Leider gibt es immer wieder Unvernünftige, die durch ihre Schmierereien gute Kontakte trüben oder sogar zerstören. Aber davon lässt sich Christian Pursch nicht entmutigen und freut sich über jeden neuen Kontakt.
12.11.2008
Trafostation wird bunt
(Ostsee Anzeiger Wismar)
Die Trafostation, ein Schandfleck neben der Grundschule am Friedenshof, gefällt keinem. So griffen Mitarbeiter der Stadtwerke die Idee auf, mit Schülern gemeinsam nach ihren Wünschen, die Trafostation farblich umzugestalten. Und so gingen 87 kleine Künstler auch gleich ans Werk.
Unter Anleitung der Kunstlehrerin Anita Alwinger malten Schüler Entwürfe für die Gestaltung der Trafostation. Den Schülern machte diese Art Unterricht viel Spaß. Man merkte dabei aber auch, dass es nicht so einfach war auf so großen Wänden der Station ein Kunstwerk zu erstellen, so Anita Alwinger.
Gleich nach den Herbstferien suchten die Schüler die sechs besten Motive jeder Klasse in einer Vorauswahl aus, die am Mittwoch letzter Woche der Jury, bestehend aus Christian Pursch, freischaffender Graffiti-Künstler und Sylvia Bartsch, Pressesprecherin der Stadtwerke, vorgestellt wurden. Die Jury hatte die Aufgabe aus den Motiven die auszusuchen, mit denen die Trafostation verschönert werden soll. Die Umsetzung der Motive wird Christian Pursch gemeinsam mit den Kindern, deren Motive ausgesucht wurden, gestalten.
Sobald das Wetter es zulässt geht’s ans Werk. Die Farben, ca 30 bis 35 Farbdosen, werden die Stadtwerke zur Verfügung stellen und als Dankeschön bei den 87 fleißigen Malkünstlern erhält jeder eine Lernbox. Außerdem darf sich die Förderklasse 2 auf einen Klassenausflug zum Hallenspielplatz “Mumpitz” freuen, denn aus ihrer Klasse wurden drei von sechs Motiven ausgewählt.
Sylvia Bartsch, die Pressesprecherin der Stadtwerke brachte zum Ausdruck, dass sie sich als Unternehmen unserer Stadt freuen, wenn sie durch dieses Aktion dazu beitragen konnten, das Umfeld der Künstler weiter zu verschönern.
Quelle: wismar-tv.de
06.11.2008
Bunte Motive ausgewählt für Trafostation
(Ostsee Zeitung Wismar)
“Als Unternehmen unserer Stadt wollen wir mit unserem Engagement ein kleines Stück Wohlbefinden der Kinder beitragen”, sagt Sylvia Bartsch, Pressesprecherin der Stadtwerke. Sie und Christian Pursch, freischaffender Graffiti-Künstler aus Wismar, sahen sich gestern die Werke an und wählten sechs Motive aus, die sich am besten für den Zweck eignen. “Sobald das Wetter es zulässt, erhalten die Schüler einen Maleranzug und helfen beim Besprühen der Trafostation”, erklärte die Pressesprecherin. Christian Pursch, der die Nachwuchssprayer dabei unter seine Fittiche nehmen wird, fügte hinzu: “Es sollten mindesten zehn Grad sein.”
30 bis 35 Farbdosen sind nötig, um ein kunstvolles Graffiti auf den grauen Quader zu zaubern. Die Stadtwerke stellen die Farben zur Verfügung und bedanken sich bei allen 87 Schülern, die teilgenommen haben, mit einer Lernbox. Weil drei der sechs ausgewählten Motive aus der Förderklasse 2 stammen, darf diese sich auf einen Klassenausflug zum Hallenspielplatz “Mumpitz” freuen.
07.2008
Ein Dickhäuter für das Kinderzentrum
(Hauspost Schwerin)
Es hat in diesem Jahr fast alle erwischt, Groß und Klein sind im Nashornfieber, die Claramanie greift um sich. In der ganzen Stadt trifft man auf die bunten Vertreter der Tiere mit der ausgeprägten Nasenpartie. Und die Vorfreude der Schweriner auf das neue Nashorngehege in ihrem Zoo wird immer größer.
Dass die Patienten des Kinderzentrums begeisterte Zoobesucher sind, bestätigt sich jedes Jahr wieder, wenn gemeinsam mit dem Zoo zur Dreamnight nach Zippendorf geladen wird. “Mit unserem eigenen Nashorn haben wir jetzt für unsere Patienten ein Stück Zoo direkt ins Krankenhaus geholt”, freut sich Dr. Thomas Spribille, ärztlicher Geschäftsführer des Kinderzentrum-Mecklenburg. Nach der großen Claraparade am 27. Juli wird das Nashorn die Besucher am Lewenberg begrüßen.
Die künstlerische Gestaltung sollte selbstverständlich die Ideen des Kinderzentrums widerspiegeln. Mit Christian Pursch, einem der Mitinitiatoren der Wismarer Galerie KUNSTstoff, war dann auch schnell ein Künstler gefunden, der die Herausforderung ein ausgewachsenes Nashorn zu bemalen gern annahm. Schnell wurde das Nashorn von mausgrau in die strahlenden Farben gelb und blau umgespritzt. “Für uns stand im Vordergrund, dass unsere Patienten Clara schnell wieder erkennen und so haben wir uns entschieden, bereits bekannte Motive zu verwenden”, erläuterte Spribille. Selbstverständlich durfte auch der kleine Fibs, das Maskottchen der Frühförderstelle, nicht fehlen.
Für den Graffitikünstler Christian Pursch war diese Aufgabe mit einer Menge Spaß verbunden: “Wer hat schon mal die Gelegenheit einem Nashorn, das Horn blau anzusprühen ohne gleich, um sein Leben rennen zu müssen”, fragt er schmunzelnd.
22.08.2007
Kunstwerk im Wonnemar Parkhaus
(Ostsee Anzeiger Wismar)
Der bekannte Wismarer Graffiti-Künstler Christian Pursch besprühte Parkhaus-Wände mit typischen Flughafen-Motiven – nicht illegal sondern in Absprache mit Madlen Roggentin, Leiterin Marketing im Freizeitbad Wonnemar. “Werbewirksam” wird im unteren Parkdeck auf den regionalen Flughafen Rostock-Laage aufmerksam gemacht. “Wir wollen weg vom Beton-Grau”, sagt Madlen Roggentin. “Unser erster Partner beim Graffiti-Projekt ist der Flughafen”, worüber sie sich besonders freut, denn beide Unternehmen haben die gleiche Zielgruppe. “Das passt gut zusammen”, so Roggentin.
“Vor dem Hintergrund, dass über 80 Prozent unser jährlich 450.000 Gäste mit dem Auto anreisen und dementsprechend neben den Stellflächen auf dem Parkplatz unser Parkhaus nutzen, möchten wir unseren Gästen bereits bei der Anfahrt unsere Wonnemar Philosophie ,Ein Tag wie Urlaub’ vermitteln. Das Parkhaus ist aufgrund der Frequentierung ein interessanter Standort zur Präsentation des Leistungsumfanges von hiesigen Firmen.” Der Clou: Die Flughafengesellschaft muss keinen Cent Miete für ihre Werbung zahlen. Nur den Künstler. Wer mitmachen möchte und gute Ideen hat, kann sich an das Wonnemar wenden. Es werden weitere Partner gesucht.
Die Intention für die Teilnahme an dem Graffiti-Projekt des Flughafens Rostock-Laage war vor allem das ausgedehnte Einzugsgebiet vom Wonnemar aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung der Hansestadt Wismar. “Wir freuen uns, dass wir unsere Kooperation mit dem Wonnemar in Wismar weiter ausbauen. Mit der gelungen Darstellung im Parkhaus, können wir den Flughafen Rostock-Laage präsentieren und erreichen viele Kunden in Nordwestmecklenbug”, so Jana Bauer, Leiterin Marketing Flughafen Rostock-Laage, bei der Besichtigung des Kunstwerkes.
16.08.2007
Flughafen weckt im Wonnemar-Parkhaus Urlaubsträume
(Wismarer Zeitung)
“Er hat bereits im Mai auch den Eingang zum Parkhaus mit unserem eigenen Logo gestaltet, um zu zeigen, wie so eine Präsentation aussehen könnte”, sagt Madlen Roggentin, Marketing-Chefin des “Wonnemar”. “Ein Firmenlogo als Graffiti darzustellen – das ist ein ganz neuer Weg der Werbung, eine Art moderne Kunst.” Sie hofft, dass hiesige Firmen Interesse daran haben, sich auf einer der anderen Wandflächen mit Graffiti zu präsentieren. Eine Mietgebühr falle nicht an. Es müsste nicht unbedingt ein komplettes Parckdeck gestaltet werden, Teilbereiche wären auch möglich. Entscheidend sei die kreative Idee, die dann mit ihr abgestimmt werde.
“Über 80 Prozent unserer 450.000 Gäste jährlich reisen mit dem Auto an und nutzen nicht nur die Stellflächen auf dem Parkplatz, sondern auch die mehr als 300 Plätze im Parkhaus”, sagt Madlen Roggentin und legt noch eine weitere Statistik nach: “Jeder Wismarer besucht uns durchschnittlich dreimal im Jahr.” In dieser Zahl seien auch die Bewohner aus dem Umkreis mit bis zu 30 Minuten Anfahrtsweg eingeschlossen.
Jana Bauer, Leiterin Marketing des Flughafens Rostock-Laage, ist froh über den Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Wismarer Freizeitbad. “Die Zielgruppe ergänzen sich gut”, sagt sie. Auch das ausgedehnte Einzugsgebiet des “Wonnemar” aufgrund der günstigen Verkehrsanbindung habe eine Rolle gespielt. Das Wismarer Bad wirbt bereits mit einem großen Aufsteller am Flughafen. Laut Parkplatzstatistiken kämen schon jetzt viele Passagiere aus Wismar und Nordwestmecklenburg, sagt Jana Bauer. “Das hat sich in den letzten Jahren noch gesteigert.” Von Januar bis Juni 2007 verzeichnete der Flughafen 85712 Passagiere, was dem Vorjahresniveau entspricht. In der Sommersaison listet der Flugplan 106 Verbindungsmöglichkeiten zu 35 Zielen auf. Neu unter anderem: die Verbindung nach Zürich.
19.04.2007
Nostalgisch anmutende Autos sollen zum Tanken einladen
(Bastorf)
Es sind Motive, die zum Technik Center (TCB) und zur Gemeinde Bastorf passen: der Leuchtturm, ein Bagger, ein Mähdrescher und natürlich eine Tankstellenszene. Denn das TCB betreibt auch die kleine Tankstelle in Bastorf, für die jetzt ein größerer und moderner Shop gebaut wird.
“Leider – bedingt durch die Anlage der kleinen Tankstelle aus LPG-Zeiten – seitenverkehrt. Die Rückseite des Shop-Gebäudes zeigt zur Straße, verdeckt für vorbeifahrende ortsfremde Autofahrer nahezu völlig die Sicht auf die Zapfsäulen. Wir mussten uns etwas einfallen lassen, einen unübersehbaren Hinweis darauf zu schaffen, dass hier eine Tankstelle ihren Service anbietet”, so Waltraut Grunwald von der Leitung des Technik Centers Bastorf. Dabei half ein Kontakt zu dem Graffiti-Künstler Christian Pursch aus Wismar.
“Wir haben gemeinsam nach typischen, passenden Motiven gesucht. Die nostalgische Tankstellenszene mit den Autos im Phantasie-Design, das den 50er-Jahren nachempfunden wurde und den alten Zapfsäulen kam auf meinem Wunsch zustande”, erzählt Waltraut Grunwald.
Der 26-jährige Wismarer, der in der Hansestadt schon mit etlichen Auftragswerken für die Stadtwerke, im Hafen und für eine Wohnungsgenossenschaft unübersehbare Spuren hinterließ, hat sein Bild in Bastorf inzwischen nahezu fertig gestellt. Reichlich zwei Wochen hat er daran gearbeitet. “Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten in der Gestaltung, weil die Fallrohre mit in die Motive einbezogen werden sollen. Sobald sie montiert sind, werde ich auch das zum Abschluss bringen”, sagte er.
Der junge Mann kam 1994 das erste Mal mit der Sprayer-Szene in Wismar in Berührung, vervollkommnete seither ständig seine Fertigkeiten. Seit 2002 verdient Pursch sein Geld als freischaffende Künstler. “Ein Bild das rund 80 Quadratmeter umfasst, ist schon ein sehr anspruchsvoller Auftrag. Große Bilder fangen – jedensflass bei mir – so um die 50 Quadratmeter an”, sagt der Graffiti-Künstler aus Wismar.
05.10.2006
Graffiti schmücken Garagen
(Wismarer Zeitung)
10.05.2006
Graffiti kann auch schön sein
(Wismarer Markt)
Immer mehr Unternehmen vergeben Aufträge an Sprayer
Obwohl die Einzahl “Graffito” und lediglich die Mehrzahl “Graffiti” heißen müsste, wird der Ausdruck “Graffiti” im Deutschen sowohl für die Einzahl als auch für die Mehrzahl gebraucht. (Umgangssprachlich wird im Deutsche als Plural “Graffitis” verwendet.)
Bei dem Ausdruck “Graffit” handelt es sich um einen schillernden Begriff, dessen Bedeutung sehr weit reichend ist: Die Bedeutung reicht von illegalen Wandbeschriftungen und Wandbebilderungen, die gezeichnet, gemalt oder besprüht sein können, bis hin zur legalisierten Form wie Auftrag gegebenen Wandbilden.
Ein Graffiti-Künstler aus der Hansestadt hat so sein früheres Hobby seit 2002 zum Beruf gemacht.
Bisher hat er im Raum Wismar fast 30 Häuserwände nach den Vorstellungen seiner Auftraggeber künstlerisch gestaltet. Seinen jüngsten Auftrag erhielt Christian Pursch von den Stadtwerken. Das beschmierte Transformatorenhäuschen am Turnplatz neben dem Wasserturm war den Verantwortlichen schon lande ein Dorn im Auge und nicht gerade ein Aushängeschild für eine Weltkulturerbestadt. Der 25-jährige Künstler legte einen Entwurf seines Wandbildes vor. Die Bestätigung erfolgte auf dem Fuße und der junge Sprayer legte schwungvoll los. “In zwei bis drei Tagen werde ich den Auftrag ausgeführt haben und dann ist unsere Stadt wieder um ein kleines Kunstwerk reicher”, ist Christian Pursch stolz.
Wer eine Arbeit bei ihm in Auftrag geben möchte, kann den ideenreichen Künstler unter der Rufnummer 03841 -252254 erreichen.
04.04.2006
Junges Männer-Trio eröffnete eigene Galerie
(Grevesmühlener Zeitung)
Als Christian Pursch (25 Jahre), Robert Wiechmann (26) und Jan Schwertfeger (26) zum ersten Mal das Haus betraten, wussten sie: Das ist es! Auch der Name stand schon früh fest: “Kunststoff” sollte die Galerie heißen. Sie sahen förmlich ihre fotorealistischen Leinwände, die mit Sprühdosen entstanden sind, sowie Fotografien an den kahlen Wände hängen. Doch bis dahin war es ein lange Weg.
Eine Ausstellungsfläche von etwa 100 Quadratmetern steht ihnen zur Verfügung. An den neun verspachtelten und gestrichenen Wänden hängen nun Bilder. Hinter den Graffitiarbeiten steht Christian Pursch, der sich vor knapp 4Jahren als Künstler selbstständig machte. Es versah sogar einige Gebäude in Wismar mit seinen bunten Kunstwerken. Legal – versteht sich. Robert, als Internetexperte in Hamburg tätig, und Jan, Architekturstudent in Wismar, widmen sich seit Jahren der Fotografie und werden ihre Werke in der Galerie ausstellen. Gebäude und Personen einmal aus ganz ungewöhnlichen Perspektiven betrachte, sind ihre Motive.
20.08.2003
Kunstwerke aus der Spraydose auf dem Hochschulgelände
(Wismarer Zeitung)
Der Ruf der Graffitisprayer ist weitgehend negativ, da vielerorts einzelne Gebäude oder auch ganze Stadtteile durch sie verschandelt werden. Doch es gibt in Wismar ein Beispiel, das zeigt, dass es auch anders geht. Der erst 22-jährige Christian Pursch hat mit seinen Arbeiten, die er in Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern anfertigt, schon so manche kahle und unansehnliche Fläche verschönert, ganz legal.
“Wir erhalten Aufträge von Privatpersonen, aber zum Beispiel auch von den Stadtwerken”, erklärt Christian Pursch. “Von den Stadtwerken Wismar und Rostock haben wir den Langzeitauftrag bekommen, alle Trafohäuchen der Städte zu besprühen. Diese Aufträge sind wichtige Sicherheiten für meine Arbeit, da die Auftragslage sehr saisongebunden ist”, so Pursch, der seit Oktober vergangenen Jahres als freischaffender Künstler tätig ist und seitdem sein Geld mit Graffiti-und Airbrush-Arbeiten verdient.
Hinter den Projekten stecken mehrere Personen. “Ich arbeite nicht allein, sondern zusammen mit Studenten aus Lüneburg, Wismar und Rostock. Unter uns ist sogar eine Sprayerin”, hebt er hervor. “Meistens haben wir keine genauen Vorgaben, was das Thema oder das konkrete Motiv angeht, Wir haben eigene Skizzen, die als Vorlage dienen, doch das endgültige Bild entwickelt sich eher spontan, direkt beim Malen”, erklärt Pursch die Arbeitsweise der Gruppe.
Neben der Gestaltung von Wandflächen zählen auch Leinwandarbeiten zu Repertoire des Spraykünstlers. Pursch: “Bis vor kurzem fand noch eine Ausstellung der Arbeiten im Cafe Hegede statt. Ab September wird die Ausstellung dann wieder für Besucher offen sein, ein genauer Termin steht leider noch nicht fest.” Die Gruppe ist aber auch überregional aktiv. So äußerte Christian Pursch sich hoffnungsvoll, demnächst vielleicht im Ruhrgebiet arbeiten zu dürfen. “Dort würde uns dann eine 200 bis 300 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung stehen.” Doch bis dahin arbeitet die Gruppe weiter in Wismar, zum Beispiel an der Hochschule, wo die verschiedenen Mitglieder der Gruppe sich selbst auf einer Wand verewigen.
Traurigerweise erlitt diese Arbeit erst kürzlich einen herben Rückschlag, als das entstehende Wandbild von einer unbekannten Person sabotiert wurde. “Wahrscheinlich war es ein Neider, der nicht bei uns mitarbeiten durfte”, mutmaßt Christian Pursch über den Sprayer, der “gute Freunde” quer über das Bild schrieb. “Wir werden voraussichtlich eine Woche brauchen, um den Schaden zu behebn”, stellt Pursch bedrückt fest und greift sogleich zur Spraydose, um erste Reparaturen vorzunehmen. Unterkriegen wir er sich auf jeden Fall nicht lassen.
Unter www.teml-desings.de, der Homepage von Christian Pursch, können sich Interessenten über seine Arbeiten informieren.
05.06.2002
Christian Pursch schafft Bilder aus der Spraydose
(Ostsee Anzeiger)
Christian Pursch, gelernter Drucker und im Umgang mit Farben von Berufs wegen erfahren, nutzt mit den Möglichkeiten des Graffiti ein zwar nicht neues, aber dennoch ungewöhnliches Gestaltungsmittel. Man muss bei seinen Arbeiten, die durchweg auf gespannter Leinwand ausgeführt wurden, schon sehr genau hinsehen. So fein sind die Farb- und Konturniancen, dass man sie schon fast mit einer Fotografie verwechseln kann.
Getreu bis ins kleinste Detail versteht es der junge Künstler, der sich seit 1994 in einer Garage mit Graffitiarbeiten beschäftigt, die Dinge darzustellen. Sei es eine oder mehrere verschiedenfarbige Tassen, der Kopf einer Sprayflasche oder ein Stillleben von Äpfeln: all das wirkt auf den Betrachter in einer besonderen Lebendigkeit.
30.05.2001
Stadtwerke machen Regelanlagen bunt
(Ostsee Anzeiger)
Im vergangen Jahr hatten Christian Pursch und Robert Wiechmann begonnen, die Gasdruckregelanlagen der Stadtwerke Wismar mit bunten Graffitis zu verschönern. Fünf Häuschen wurden bereits gestaltet, 36 weitere folgen. Auf der Anlage in Dammhusen-Süd ist zum Beispiel ein spielendes Kind im Grünen, in Wendorf der Schwedenkopf um am Westfriedhof die Wasserkunst zu sehen. Am Bahnhof sprühten die jungen Männer die Silhouette der Stadt mit den noch intakten Kirschen und einem Segelschiff.
In diesem Jahr sollen die Regelanlagen in Redentin, die der Ostsee-Schule, im Wohngebiet Köppernitztal, am Hohen Damm sowie an der Philipp-Müller-Straße mit weiteren Motiven versehen werden. Die Stadtwerke stellen die Farben kostenlos zur Verfügung.
“Als Vorlage dienen uns Landschaften oder Bilder, aber wir bringen auch unsere Ideen in die Gestaltung ein”, erzählte Robert Wiechmann, Student für Betriebswirtschaft an der Hochschule. “Die Stadtwerke möchten mit dieser Aktion dazu beitragen, dass die Stadt noch schöner wird, denn zuvor wurden alle diese Flächen für illegale Schmierereien missbraucht. Und wir fördern so junge begabte Leute”, sagte Abteilunsleiter Lars -Ole Harms.
22.05.2001
Graffiti-Künstler verschönern Gasdruckregelanlagen
(Markt Zeitung Wismar)
Die Stadtwerke verspricht sich von dieser Aktion die Möglichkeit, jungen begabten Leuten eine Wirkungsstätte zur Verfügung zu stellen. Eine Wirkungsstätte, die ins Auge fällt. Gleichzeitiger positiver Nebeneffekt, die ansonsten eher unscheinbaren Kästen werden zu Blickfängern in den Wohngebieten.
Insgesamt unterhalten die Stadtwerke im Stadtgebiet 41 solcher Anlagen. Fünf davon sind bislang mit den Motiven gestaltet worden, weitere fünf werden in diesem Jahr noch gestaltet.
21.10.2000
Graffiti verschönert das Stadtbild
(Stadtanzeiger Wismar)
Die Stadtwerke und der Sprayer, sie arbeiten eng zusammen. Nach der Motivklärung kann er sein Werk für alle sichtbar sprayen. Die Farbe bekommt er von den Stadtwerken gestellt.